Was wir wir vom Elektroroller halten, das Für und und Wider oder Vor- und Nachteile im Rahmen einer ökologischen Lebensweise, haben wir zumindest schon im Ansatz bereits angesprochen. Während ich der Zukunft der sogenannten E Roller in seiner gegenwärtigen Form pessimistisch gegenüber stehe, gibt es Elektromobile, denen ich es durchaus zutraue und auch ansehen kann, sich wie die Roller der 50ccm Klasse zu einer festen Grösse im Strassenverkehr zu etablieren. Die Rede ist vom Elektrofahrrad. Schon im letzten Artikel haben wir das Elektrofahrrad und ja, trotz der Vorbehalte auch den Elektroroller als Investition in eine Zukunftsbranche bezeichnet. Wie sieht also der Trend aus auf diesem Marktsegment?
Mit dem Elektrofahrrad gibt man nicht Gas. Mit dem im Fachjargon als Pedelec (Pedal Electric Cycle) betitelten Rad, wird der Motor mit dem Tritt in die Pedale aktiviert. Dieser Umstand gibt einem das Gefühl, man würde ständig gemütlich bergab fahren. Der Motor des Pedelec mit einer Akku Reichweite von 80 km (Herstellerangabe) ist auf ein Tempolimit von 25 km/H und 250 Watt beschränkt. Klar das hier weder Kosten für ein Versicherungskennzeichen, eine Zulassung oder einen Führerschein noch die Helmpflicht nötig sind. Mit diesen Kriterien gilt das Elektrofahrrad als ganz normales Fahrrad, mit dem man auch bergab schneller als 25 km/H fahren darf.
Natürlich hängt die Reichweite von der Intensität der Unterstützung durch den Elektromotor ab. Der grösste deutsche Hersteller des Pedelec, die Cloppenburger Derby Cycle, benutzt Antriebssysteme incl. des Akku, vom japanischen Hersteller Panasonic. Mit dem Gewicht von knapp 2,5 kg ist der Lithium Ionen Akku noch ein Leichtgewicht. Mit einem Handgriff lässt sich das diebstahlgesicherte Modul entfernen und an das mitgelieferte Ladegerät anschliessen. Bei komplett entleerten Akku dauert das Nachladen ca. fünf Stunden bis das Elektrofahrrad wieder bereit ist. Das würde in etwa 0,3 KWh und somit ungefähr sechs Cent entsprechen. WOW!!! Klar das grosse Problem der Akkus ist aber immer noch die Lebensdauer. Nach der grossen Spanne von 500-100 Mal nachladen ist ein neuer Akku für das Elektrofahrrad fällig der um die 500 € kosten dürfte.
Der Einstieg von Bosch und anderen namhaften Herstellern wie Daimler, Porsche und Co. lässt vermuten welche Chancen man sich im Markt der Elektroroller und Elektrofahrräder verspricht. Beim grössten deutschen Hersteller mit den Marken: Kalkhoff oder Focus, werden für das Jahr 2010 50′000 abgesetzte E-Bikes erwartet. Alleine in China wird der ganze Bestand für Elektromobile Zweiräder , Also vom Elektrofahrrad bis zum Elektroroller auf insgesamt 120 Millionen geschätzt. Nur so ein Vergleich…
