Schon sehr bald werden wir in unseren Städten und auf dem Land Elektromobile zur Fortbewegung nutzen. Das beinhaltet Fahrzeugtypen sowohl mit zwei als auch mit vier Rädern. Wie sieht die Geschichte der Elektromobile und damit auch der Elektroroller aus? Welche Bezeichnung ersetzt den von der Motorisierung stammenden Begriff Roller 50 ccm oder anderer Klassen wie 125 ccm der herkömmlichen Motorroller?
Die Geburt der Elektroroller beginnt in den Werkhallen der Industrien in denen Elektrofahrzeuge zum Transport von schweren Gegenständen benötigt wurden. Eine normale Motorisierung à la 50 ccm war wegen der Abgase in den Hallen nicht möglich. DIe ersten Elektroroller oder elektrobetriebenen Zweiräder allerdings gab es schon Anfang des 20. Jahrhunderts. Ernsthafte Versuche alltagstaugliche Elektroroller zu produzieren, wie die von Puch oder Peugot verfehlten in den 1950er Jahren ihr Ziel.
Mittlerweile gibt es schon eine ganze Reihe von so genannten E Roller oder E Scooter, wie sie auch genannt werden, die eine Reichweite von min. 50 km und eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/H erreichen. 45 km/H erinnert uns an die Motorroller der Klasse 50 ccm und ist tatsächlich identisch, was die Höchstgeschwindigkeit anbelangt. Elektroroller mit dieser Beschränkung gehören zu der Klasse L1e, vergleichbar mit dem Rollerführerschein der Klasse M, also max. 45 km/H, ab 16 Jahren. Die nächste Klasse für Elektroroller wäre dann L3e, entsprechend der Führerschein Klasse A1 und max. 80 km/H. Der grösste Hersteller der E Scooter ist natürlich China, da es potentiell auch die meisten Nutzer für Elektroroller gibt und dieses dort als ein Elektrofahrrad gilt. In China werden mehr Elektromobile als Benzin betriebene Fahrzeuge produziert.

Aber wie sieht es mit dem Fahrgefühl der Elektroroller aus? Es ist doch ein eigenartiges Gefühl das man an einer Ampel steht und nur ein leises Summen hört. Kein Knattern und Quietschen der Roller 50 ccm Klasse. Erst beim Anfahren wird das Summen des E Roller zu einem lauteren etwas, aber ein knattern wird es trotz der ca. 5 PS in der L1e Klasse nie.
Die Vorteile der Elektroroller gegenüber einem herkömmlichen Motorroller sind eben geringer Lärm, weniger Verschleissteile, da kein Verbrennungsmotor vorhanden ist und kein Benzinverbrauch und somit auch keine Abgase.
Einige Hersteller der Elektroroller: Vetrix Electricts, E-Max, Scoot’elec von Peugeot, Inno Scooter, Rolektro oder Motorroller Geco. Im folgenden werden wir einige Beispiele aus der Zukunftsbranche der Elektroroller und dem Elektrofahrrad näher vorstellen.
Ich muss ehrlich sagen, dass ich mir das überhaupt nicht vorstellen kann auf einem Motorroller zu sitzen ohne den Sound von einem Motor zu hören. Findet ihr das nicht komisch?
21. Sep. 2009 | #