Mit Beginn des Frühlings wird das Straßenbild zunehmend um motorisierte Zweiräder bereichert. Für Fahrer und Halter eines Motorroller oder anderen Kraftrads bis zu einer Hubraumgröße von 50 ccm und mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 25 oder 40 Kmh stellt sich jedes Jahr aufs neue die Frage der Roller Versicherung, denn für diese Modelle gilt das Versicherungskennzeichen nur für höchsten ein Jahr. Gemeint sind also Fahrzeuge der Kategorie Roller 50 ccm. Ab dem 1. März wird stets ein andersfarbiges Nummernschild fällig. Auch wenn die Prämien für die Roller Versicherung dieser Leichtkraftradklassen niedriger ausfallen, als die der mit größerem Hubraum versehenen Fahrzeuge, lohnt sich auch für eine Mofa Versicherung oder ein Roller Versicherungsvergleich. Krafträder über 50 ccm Hubraum ohne Geschwindigkeitsbegrenzung benötigen eine KFZ-Versicherung, die bei jedem herkömmlichen Versicherungsunternehmen abgeschlossen werden kann. Die Beitragszahlungen unterscheiden sich teilweise erheblich, so dass sich ein Roller Versicherungsvergleich unbedingt empfiehlt.
Welche Mofa Versicherung soll es sein?
Einerlei, ob es sich um eine Roller Versicherung oder eine Versicherung für ein anderes Zweirad handelt. Für ein Neufahrzeug ist der Abschluss einer Diebstahl- und Kaskoversicherung grundsätzlich zu erwägen. Das erhöht natürlich die Prämie, zahlt sich aber im Verlust- oder Schadensfall allemal aus. Anders verhält es sich bei älteren Fahrzeugen. Hier tut es in der Regel die einfache Variante, die um bis zu fünfzig Prozent kostengünstiger ist. Schließlich bleibt noch zu überlegen, über welche Summen die Roller Versicherung für Personen- und Sachschäden abgeschlossen werden soll. Im Allgemeinen belaufen sich die Beträge der Versicherungssummen auf mindestens eine, höchstens aber zwei Millionen Euro, je nach Angebot der verschiedenen Versicherungsunternehmen. In jedem Fall ist bei einem Roller Versicherungsvergleich die Variante mit der höheren Schadenssumme in die engere Wahl zu ziehen, auch wenn sich dadurch der Jahresbeitrag für die Roller Versicherung um einige Euro erhöht.
Woher bekomme ich das Versicherungskennzeichen?
Ein Kennzeichen als Beleg für die abgeschlossene Mofa Versicherung ist bei den Verkaufsstellen der Versicherungsunternehmen erhältlich. Auch bei Bankfilialen kann mitunter ein solches Nummernschild erworben werden. Die erforderlichen Formalitäten halten sich in Grenzen. Wird die Mofa- oder Roller Versicherung zum ersten Mal abgeschlossen, ist der Fahrzeugbrief unbedingt mitzubringen. Das empfiehlt sich auch bei den Versicherungsabschlüssen der nachfolgenden Jahre, wenn auch meist die Daten des Vorjahres einfach vom alten Versicherungsformular auf das neue Papier übertragen werden.
Verkürzte Versicherungszeiten
Zwar endet der Versicherungszeitraum für nicht unter die KFZ-Steuer fallende, aber versicherungskennzeichenpflichtige Mofas immer am letzten Februartag eines jeden Jahres. Allerdings muss die Roller Versicherung nicht gleich zum darauf folgenden 1. März abgeschlossen werden. Wer lieber erst im Sommer sein Zweirad benutzen möchte, hat die Möglichkeit, sein Versicherungskennzeichen zu einem späteren Zeitpunkt zu erwerben. Dabei können dann aufgrund des kürzeren Versicherungszeitraums auch noch einige Euros gespart werden. Allerdings haben sich Banken und Versicherungen darauf eingestellt, die neuen Nummernschilder zum Frühling auszugeben. Dieser Umstand kann dazu führen, dass beispielsweise im Sommer ein Versicherungskennzeichen nicht mehr überall zu haben ist.